Auch wenn es heutzutage auf Servern und anderen Geräten wie zum Beispiel Smartphones nicht mehr wegzudenken ist, ist Linux auf Desktops noch nicht weit verbreitet. Doch es gibt durchaus Gründe auf das freie Betriebssystem umzusteigen. Einige wichtige – und vor allem für mich interessante – werde ich euch im Folgenden vorstellen.
Freiheit
Mit Freiheit meine ich zwei Dinge. Im Vergleich zur Windows Welt hat man mit Linux die Möglichkeit, sein Betriebssystem komplett nach seinen eigenen Wünschen anzupassen. Wer möchte, kann das ohne Einschränkungen nach Lust und Laune tun.
Damit verbinde ich aber auch gleichzeitig die Freiheit im rechtlichen Sinne. Viele Distributionen (z.B. Debian und Fedora) kommen ohne proprietäre Software, d.h. der Quellcode liegt komplett offen und kann so kontinuierlich geändert oder verbessert werden.
Communities und Gemeinschaften
Anders als bei Windows kann jeder dazu beitragen. Von Vorschlägen bis Entwicklung, alles wird gebraucht! So kann zum Beispiel ein Entwickler, wenn er möchte, aktiv an einer Distribution mitwirken und ein Teil zum Gesamtergebnis beitragen. Das ist einer der wichtigsten Vorteile und der Grund warum Linux überhaupt existiert!
Vielfalt
Wie ich oben schon erwähnt hatte, hat man die Möglichkeit sein System so anzupassen wie man möchte. Grundsätzlich gibt es nichts, was es nicht gibt. Natürlich gibt es einige Vorgaben, je nachdem welche Distribution man nutzt. Trotzdem ist man relativ uneingeschränkt, was die Softwareauswahl angeht. Das fängt schon bei der Auswahl der grafischen Oberfläche an: Nimmt man lieber das etwas umfangreichere KDE, das schlicht gehaltene GNOME oder doch lieber das ressourcenschonende XFCE? Gefällt einem ein bestimmtes Programm nicht, begibt man sich einfach auf die Suche nach Alternativen, die man schon nach relativ wenigen Minuten findet.
Sicherheit & Stabilität
Einer der Gründe, warum Linux auf Servern eingesetzt wird, ist die Sicherheit und vorallem die Stabilität. Durch die ständige Entwicklung der Community werden Sicherheitslücken schnell geschlossen und finden so meist gar keine Verbreitung. Sofern man nicht am System “rumspielt” bleibt es sehr stabil und stürzt so gut wie nie ab.
Es ist kostenlos!
Kostet keinen Cent! Und kann trotzdem für den alltäglichen Gebrauch eingesetzt werden. Egal ob für Internet, Schule oder Entwicklung.
Genug Gründe? Überzeuge dich selbst! Es lohnt sich auf jeden Fall.
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Uaa. KDE, ist so überhaupt nicht windowsartig. Wenn dann, ist XFCE windowsartig. Ich selber nutze seit 3 Jahren Kubuntu und finde riesige Unterschiede zu Windows. Meine Schwester hat Xubuntu, welches Windows (XP) etwas näher ist. Ich rede jetzt nur erstmal vom Design.
Von den Funktionen ist KDE auch ein Gegenteil von Windows.
Ich habe beide schon verwendet und finde, dass KDE Windows am nähesten kommt. Die Funktionen sind natürlich ganz anders, da gebe ich dir Recht. Je nachdem wie man XFCE angepasst hat, kann es, wie du schon sagtest Windows (XP) sehr ähnlich sein. Bei der älteren Version von Xubuntu war das so, mittlerweile gibt es dort ja auch eine Art “Dock”.
Naja. Mit XFCE kann man schon ein OSX nachstellen. Das beste Beispiel ist Dreamlinux http://de.wikipedia.org/wiki/Dreamlinux Dennoch ist XFCE in der Grundform von der Struktur her Windows am ähnlichsten. Warum kommt KDE Windows am nächsten? Der Plasmadesktop kommt Windows so gar nicht Nahe. Natürlich, wenn du davon ausgehst, dass die Position der Kontrollleiste und die Position des KDE-Menüs an der gleichen Stelle sind wie die Taskleiste und das Startmenü, kann man es als Windowsähnlich bezeichnen. Aber doch nicht das komplette KDE. Dolphin ist nicht dem Explorer ähnlich. Da ist selbst Nautilus dem Explorer näher. Rekong ist nicht dem IE ähnlich, Amarok ist nicht dem Windows Media Player ähnlich und die sonstigen Anwendungen auch nicht. KDE ist nicht nur Plasma sondern viel mehr. Und selbst Plasma lässt sich so anpassen, dass es einzigartig wird. KDE und Plasma lassen sich am besten anpassen. Windows hingegen lässt sich so schlecht anpassen wie Gnome…
Richtig, vielleicht sollte ich das nochmal ändern.
Ich habe ja selbst eine ganze Weile Linux genutzt. Erst Ubuntu, dann Mint, wobei ich echt begeistert war. Der einzige Grund, warum ich nun wieder W7 arbeite, ist eigentlich das Zocken. Es gab doch einige Schwierigkeiten mit der Grafikkarte. Sonst kann ich JEDEM empfehlen, sich mit Linux auseinanderzusetzen.
@Oliver. Ja. Das wäre eine gute Idee :)