Facebook, die Datenkrake Nummer 2 neben Google und vor Apple, steht zu oft in der Kritik, es wäre schwer seine Daten zu schützen. Das ist es teilweise auch, aber nur wenn man nicht weiß, wie es geht – wir wollen euch in wenigen Minuten durch die diversen Einstellungen hinter eurem Facebook-Konto führen und euch zeigen, wie ihr “datenfressende” Dinge reduziert und ganz abschaltet!
Als erstes widmen wir uns den Kontoeinstellungen, ihr erreicht sie über einen Klick auf den Pfeil neben eurem Profilbild oben rechts. Auf der linken Seite seht ihr dann “Sicherheit“. Dort sollten die folgenden Optionen angewählt sein:
- Die Sicherheitsfrage wird beim Anmelden angezeigt wenn ihr von einem neuen Gerät zugreift, ich habe sie deaktiviert, sie ist aber zu empfehlen
- Sicheres Durchstöbern ist zu empfehlen, es bedeutet einfach, dass eure Verbindung zu Facebook hin verschlüsselt und abhörsicher ist.
- E-Mail Benachrichtigungen haben nichts mit den Mails a’la “xyz hat dich als Freund hinzugefügt” sondern ihr bekommt dann eine, wenn ein neues Gerät auf euren Account zugreift. So seht ihr sofort ob ihr das wart oder nicht!
- Die Anmeldebestätigung verweigert einem unbekannten Gerät so lange die Anmeldung, bis ihr es freischaltet, das hängt von dem eigenen Empfinden hab, ob man sie aktiviert
- Die Anwendungspasswörter werden kaum jemanden betreffen, wenn ihr auf “Bearbeiten” klickt erklärt Facebook die Funktion sehr gut
- Die bekannten Geräte sind alle die, die sich einmal bei euch angemeldet haben. Bei mir sind das schöne 42, ich sollte ausmisten – denn jedes als bekannt gemeldete Gerät kann sich bei euch wieder anmelden, ohne dass ihr benachrichtigt werdet!
- Als letztes seht ihr die aktiven Sitzungen – das sind alle Sitzungen, in denen ihr noch in Facebook angemeldet seid. Bei mir sind das 11, dringend Zeit auszumisten, man kann unter Bearbeiten auch entfernte Sitzungen einfach beenden
Diese Einstellungen sind schon ein bisschen nützlich und hilfreich, als nächstes kommen die Privatsphäre-Einstellungen, ihr findet sie auch oben rechts. Dort ist das Meiste nach eigenen Vorlieben anzupassen, wie viel geteilt wird und an wen, aber ein Punkt ist wichtig: Apps. Die findet ihr unter “Anwendungen und Webseiten” und ihr solltet dort einige Dinge einstellen.
Zu allererst nutzt ihr die Gelegenheit, mal aufzuräumen und alle Apps zu entfernen, die ihr nicht mehr braucht. Denn denkt dran: jede App in der Liste kann jederzeit auf eure Infos zugreifen. Dass man sich das schon vorher gut überlegen sollte, weiß jeder!
Doch zum eigentlichen Punkt, nämlich “Wie Nutzer deine Informationen an Anwendungen weitergeben, die sie nutzen“. Das heißt nichts anderes, als dass Freunde, die eine App benutzen, ihr Zugriff auf deine Daten geben – z.B. dein Profilbild, um es in einem “tollen” Kalender darzustellen. Doch nicht nur das Bild, insgesamt all diese Daten: 
Das ist eine ganze Menge und so kann eine App zum Beispiel eure gesamte Pinnwand abgrasen und lesen – solange ihr sie dem entsprechenden Freund freigegeben habt. Ihr solltet also alle Optionen abhaken, das braucht wirklich keine App wissen!
Doch auch wichtig: der Text darunter, selbst wenn ihr alles deaktiviert haben Apps von Freunde immer noch Zugriff auf euer Geschlecht u.a. das öffentlich ist – das lässt sich nicht hier deaktivieren, sondern nur, indem ihr alle Apps komplett deaktiviert, dann könnt ihr natürlich auch selbst keine mehr benutzen!
Das waren die zwei Tipps, wie man Facebook sehr schnell wenigstens etwas sicherer bekommt! Wir empfehlen sie euch auf jeden Fall und denkt dran: sharing is caring, also teilt diesen Artikel auf Facebook, Twitter und Co. um ihn möglichst vielen zu zeigen!
Und wenn ihr noch nicht genug habt, lest doch einmal den Artikel “Dem Netz von Facebook, Twitter & Co. entwischen“, auch darin geht es um das Thema, wie man weniger Infos über sich automatisch preisgibt!
achisto
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