“Oh nein, meine Kopfhörer sind schon wieder kaputt! :-O” – wer kennt das nicht? Gerade wollte man wie jeden Tag sich seine Kopfhörer oder Ohrhörer aufsetzen um ein bisschen Musik daheim zu genießen oder Unterwegs mit dem Handy/MP3 Player doch was stellt man fest? Sie sind mal wieder defekt! Entweder einer ist leiser oder es kommt nur noch mono-Ton oder der Stecker sieht schon geschält aus, von der Isolierung der Leitung nichts mehr zu sehen.

Kopfhörer - akustische Vermittlung zwischen Gerät und Mensch (Quelle: flickr.com by photosteve101 - cc-by)
Aber was kann man dagegen tun, damit dieses stark unter verschleiß stehende, dennoch sehr wichtige Zubehör nicht so schnell ersetzt werden muss? Es ist nicht schwer, wie wir euch in diesem Artikel zeigen. Mit nur einigen kleinen Änderungen im Alltag könnt ihr die Lebensdauer um einiges verlängern.
How To:
1.) Das Kabel richtig aufwickeln. Viele von euch werden sicherlich beim Verstauen der Kopfhörer in der Hosentasche oder im Rucksack einfach ihren MP3 Player nehmen und diese drum herum wickeln. Somit sind sie schnell und platzsparend verstaut – zudem jederzeit sofort Griffbereit. Eine gute Methode, aber leider nicht perfekt! Der Nachteil dabei ist nämlich, dass dieses Aufwickeln um einen Gegenstand meist dazu führt, dass Kabelbrüche entstehen oder der Stecker sogar vom Kabel abgetrennt wird. Um dies zu umgehen probiert doch einfach mal in Zukunft die Kopfhörer um die eigenen Finger aufzuwickeln: Legt dabei das lose Ende des Kabels mit dem Stecker über euren Zeige- bis kleinen Finger und wickelt um diese vier Finger mit der anderen Hand das Kabel herum. Genauso wie beim MP3 Player auch, nur sind es diesmal eure Finger und ihr könnt kontrollieren, wie stark ihr an dem Kabel zieht – schließlich wollt ihr euch ja auch nicht eure Finger abklemmen…es ist nämlich meistens der starke Zug am Kabel (um es auch ja ordentlich um den MP3 Player zu wickeln…), welcher die empfindlichen, dünnen Adern im Kabel zerreißt oder die Isolierung verschiebt oder oder oder…
2.) Kopfhörer richtig verstauen – nachdem man nun das Kabel nicht unter Zug, sondern ganz locker um die Hand aufgewickelt hat sollte man aufpassen, wo man die Kopfhörer hinsteckt. Enge Hosentaschen sind zwar leider Gang und Gäbe, doch man hat ja zum Glück zwei davon – also am besten ab mit den Kopfhörern in die noch nicht so prall gefüllte Tasche. No Go’s sind auch scharfkantige Dinge wie Schlüssel oder auch rechteckige Handys. Im Idealfall verstaut ihr sie an einem Ort wo viel Platz ist – zum Beispiel häufig in den geräumigen Jackentaschen oder in der Handtasche!
3.) Nach dem Transport wieder auspacken – nicht den ganzen Tag in der engen Tasche lassen, wo sie andauernd gequetscht werden oder wo Abrieb an der Hosentasche entsteht – legt sie euch lieber daheim an einen gut sichtbaren Ort und gewöhnt euch an sie jedes Mal mitzunehmen bzw. auch wieder dorthin zu tun.
4.) Nicht am Kabel ziehen, um Kopfhörer von Gerät zu trennen – auch wenn wir uns dies sehr häufig angewöhnen (auch bei Haushaltsgeräten mit normalem Schuko-Stecker für die Steckdose) – so ist dies ein sehr häufiger Grund für Fehlfunktionen oder Defekte an Kabeln. Der Stecker ist dafür da, damit man an diesem anfässt und herauszieht bzw. hineinsteckt. Es ist leichter am Kabel zu ziehen, aber dabei werden häufig die Adern im inneren gequetscht doer die Isolierung außen verschoben. Beides führt früher oder später dazu, dass die Kopfhörer keine Töne mehr von sich geben oder leiser werden.
Der technische Hintergrund ist, dass die meisten Kopfhörer keine vernünftigen Zugentlastungen haben, wie es unsere Haushaltsgeräte für Steckdosen zum Beispiel haben. Diese Entlasten das Kabel beim Zug daran und verhindern gleichzeitig, dass es vom Stecker getrennt werden kann.
Das Ergebnis
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass die Kopfhörer durch diese Tricks im Schnitt 4-5 Monate länger halten, mein Rekord liegt bei 3 Jahren und das mit originalen Apple-iPhone 3G Kopfhörern aus dem Jahre 2008! Sie sehen zwar nicht mehr so gut aus, allerdings funktionieren sie noch bis heute einwandfrei! Also wie ihr seht lohnt sich das Ausprobieren und der Aufwand ist wirklich nicht groß – vielleicht hilft es ja!
- ZhiZhi778
Deng Zhi-Bai
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Gerade das “einfach in die Taschen stopfen” ist verlockend bzw sie auch wieder nicht heraus zu nehmen, klar, ist ja am einfachsten und man muss nicht nachdenken. Ich denke, dass mir genau dadurch schon zweimal Kopfhörer kaputt gegangen sind, ich kann’s natürlich nicht beweisen, aber ich bin seitdem etwas vorsichtiger mit den Dingern, gute Kopfhörer sind ja leider auch nicht günstig…
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